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Unter dem Hamburger Rathausmarkt eröffnete am 1. Juli 1998 die Rathauspassage.

Der Umbau des vorher verwahrlosten und wenig benutzten Durchgangs zum U- und S-Bahnsteig „Jungfernstieg“ wurde für 1,6 Millionen DM gestaltet. Dieses Geld wurde ausschließlich vom Diakonischen Werk Hamburg und Spenden (u. a. Hamburger Spendenparlament) aufgebracht.

Einen Beitrag zur Belebung der Innenstadt zu leisten – durch diese Ladenzeile „der anderen Art“ – und qualifizierte Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose zu schaffen, haben sich die Initiatoren zum Ziel gesetzt.

Für die Trägerschaft wurde die gemeinnützige passage gGmbH gegründet.

Das Dienstleistungszentrum Rathauspassage, in dem ein nebeneinander Arbeiten von Hauptamtlichen, MaßnahmeteilnehmerInnen und Ehrenamtlichen praktiziert wird, bietet Arbeitsgelegenheiten in den Bereichen Servicehilfe, Verkaufshilfe, Bürohilfe, Empfang und Fahrer.

Die in der Rathauspassage eingesetzte Zielgruppe ist unterschiedlich zusammengesetzt.

Von sehr einfachen Tätigkeiten bis zu anspruchsvollen Arbeitsgelegenheiten wird ein breites Spektrum angeboten. Die Unterschiedlichkeit der verschiedenen Aufgaben ermöglicht es, Personen innerhalb des Projektes umzusetzen, wenn dies erforderlich ist, ohne dass sie die Rathauspassage verlassen müssen und einmal mehr „gescheitert“ wären.

Micha 6,8  Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nichts anderes als Recht tun und Güte lieben und besonnen mitgehen mit deinem Gott.